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Presseberichte

Der Gleitlack als modernes Konstruktionselement

Erschienen im August 2000 in Tribologie- und Schmierungstechnik, Ausg. 4 (August) 2000

Ein Grundlagen-Beitrag zum Thema Gleitlacke: der Leser erfährt Wesentliches über die Wirkungsweise, den Aufbau und Leistungsmerkmale von Gleitlacken. Zudem erhält er Hinweise zur Konstruktion von Bauteilen, die mit Gleitlack beschichtet werden sollen.

Abstract
Der Gleitlack erobert sich immer neue Anwendungen in vielen Bereichen der Technik. Dort, wo ein viskoser oder konsistenter Schmierstoff durch die hydrodynamisch wirksame Geschwindigkeit seine "oberflächentrennende Wirkung" aufbauen muß, ist der Gleitlack auch bis hin zum Stillstand wirksam. Unter Betriebsbedingungen, bei denen normalerweise Mischreibung vorliegt, sorgt der Gleitlack für eine vollständige Oberflächentrennung und damit für Verschleißschutz. Auch die Nachteile der Schmierstoffoxidation, Vercrackung, Auslaufen aus der Schmierstelle oder andere negative Schmierstoffveränderungen während der Bauteillebensdauer entfallen weitestgehend: Die Hauptvorteile des Gleitlacks sind Sicherheit und Sauberkeit / Hygiene.

Durch eine Abgrenzung zu anderen Möglichkeiten der Trockenschmierung einerseits und zur Öl- und Fettschmierung andererseits wird das Funktionsprinzip und die Vor- und Nachteile der Gleitlackschmierung aufgezeigt. Neben Hinweisen zur Konstruktion mit Gleitlacken werden die wichtigsten Leistungsmerkmale dargestellt. Mit Hilfe eines erprobten Systems, der schrittweisen Bearbeitung von der technischen Problemstellung bis zum Serieneinsatz, braucht der Gleitlack heute nicht mehr als ein schwierig anwendbarer Schmierstoff angesehen zu werden. Durch Funktion, Applikationstechniken und Qualitätssicherung kann der Gleitlack in vielen Bereichen entscheidende Vorteile bringen.

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